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Christine Neubauer über eine Absage wegen älterer Hauptfiguren

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Christine Neubauer hat nach eigenen Angaben ein Fernsehprojekt verloren, weil die beiden Hauptfiguren 60 Jahre alt sind [s:abendzeitung-neubauer]. Die Entscheider hätten gesagt, das Publikum habe kein Interesse an Geschichten über ältere Menschen, widerspricht dem aber [s:abendzeitung-neubauer]. Als Beleg nennt sie den Film „Ein fast perfekter Antrag“ mit Iris Berben und Heiner Lauterbach [s:abendzeitung-neubauer][s:leonine-antrag].

Christine Neubauer über eine Absage wegen älterer Hauptfiguren
Bild: Siebbi, CC BY 3.0

Christine Neubauer spricht öffentlich über eine Absage, und die Begründung ist ungewöhnlich direkt: Das Projekt sei abgelehnt worden, weil die beiden Hauptfiguren 60 Jahre alt sind. Die Schauspielerin hat das der Abendzeitung München erzählt, der Text erschien am 28. Oktober 2026 um 13.22 Uhr [1]. Die Geschichte ist eine Momentaufnahme aus einem Gespräch, keine Pressemitteilung eines Senders.

Die Absage

Nach Neubauers Darstellung ging es um eine Liebesgeschichte mit einem Mann und einer Frau, beide 60 Jahre alt. Den Entscheidern sei gesagt worden, das Publikum habe kein Interesse an Geschichten über die ältere Generation [1]. Das Projekt selbst liegt nach ihren Worten seit längerer Zeit „in der Schublade“ [1]. Der Artikel nennt weder einen Titel noch den Zeitpunkt der Absage [1].

Ihre Gegenrede

Es handelt sich dabei um einen Fernsehstoff, den Neubauer produzieren möchte, nicht um einen Kinofilm [1]. Neubauer widerspricht der Begründung. „Dabei begegnet mir das Gegenteil“, sagt sie, und das Publikum wolle solche Geschichten [1]. Das Problem sieht sie an anderer Stelle: „Nur erreicht dieses Interesse offenbar zu selten die Entscheider – oder sie sind schlicht zu blind dafür“ [1].

Sie sagt offen, dass sie die Absage frustriert, bezeichnet sich aber als Kämpferin. Ihr Ton ist damit weniger verbittert als kämpferisch. Ihre Schlussfolgerung lautet: „Ich gebe nicht auf und glaube weiter daran, dass vielleicht doch noch ein blindes Huhn ein Korn findet“ [1].

Der Film, auf den sie verweist

Als Gegenbeispiel nennt Neubauer den Film „Ein fast perfekter Antrag“. Nach ihrer Darstellung waren die Kinos im Sommer 2026 voll, und die Branche habe das nicht registriert [1]. Der Film kam am 26. Februar 2026 in die deutschen Kinos [2]. Die Geschichte dreht sich um Walter, einen eigenwilligen Witwer, der seine frühere Liebe Alice wiedertrifft, Jahrzehnte nach einem gescheiterten Heiratsantrag. Heiner Lauterbach spielt Walter, Iris Berben spielt Alice, und Marc Rothemund führte Regie [2].

Produziert wurde die romantische Komödie von Studio Zentral in Koproduktion mit LEONINE Studios. Der Verleiher warb mit dem Satz „Rostet alte Liebe wirklich nicht?“ [2].

Der Film ist eine Liebeskomödie mit älteren Hauptfiguren, und genau dieser Punkt ist der Kern von Neubauers Argument [2][1].

Was man im Blick behalten sollte

Für Neubauer ist die Frage offenbar nicht, ob es ein Publikum gibt, sondern wer darüber entscheidet [1]. Die Darstellung beruht auf ihren eigenen Worten, und der Artikel nennt keine Stellungnahme der Entscheider [1]. Deshalb lohnt es sich, auf eine Bestätigung von Sender oder Produktionsfirma zu warten, bevor man die Geschichte als Beleg für einen Trend nimmt.

Wer in den kommenden Tagen mehr erfahren will, sollte auf einen Titel oder einen Sender achten. Neubauer sagt, sie gebe nicht auf, und ob aus der Absage ein echtes Thema für die Branche wird, zeigt sich daran, ob das Projekt oder ein ähnliches einen Abnehmer findet [1].

Quellen

  1. Frustrierte Christine Neubauer kämpft nach Abfuhr: "Ich gebe nicht auf", Abendzeitung München (28. Oktober 2026)
  2. Iris Berben und Heiner Lauterbach in EIN FAST PERFEKTER ANTRAG, LEONINE Studios (28. Oktober 2026)