Being Sebastian Vettel: Geldsorgen, Ferrari und die neue ARD-Doku
Die vierteilige ARD-Doku „Being Sebastian Vettel“ ist seit dem 22. Oktober in der ARD-Mediathek abrufbar. Die ersten beiden Folgen liefen am Mittwoch, 28. Oktober, um 23:45 Uhr im Ersten [s:tvmovie-vettel] [s:autobild-vettel]. Vettel spricht darin über die Kosten des Kartsports, seine Familie und ein geheimes Ferrari-Treffen [s:volksstimme-vettel].

Was in der Doku steckt
„Being Sebastian Vettel“ ist eine vierteilige ARD-Doku des BR-Autors Andreas Troll. Sie zeigt den früheren Formel-1-Fahrer abseits der Rennstrecke, von den Anfängen im Kartsport bis zu seinem Engagement für Umwelt und Klimaschutz [2]. Vettel ist 39 Jahre alt, hat vier WM-Titel und 53 Rennsiege [3]. Die Doku zeigt auch seine Selbstzweifel als Fahrer, das Cockpit als Ort der Flucht und seinen Hunger nach Siegen und den größten Pokalen [3]. Beiträge kommen von seinen Eltern, dem Mentor Helmut Marko und Lewis Hamilton [3].
Alle vier Folgen sind seit Donnerstag, dem 22. Oktober, in der ARD-Mediathek abrufbar. Die ersten beiden liefen am Mittwoch, dem 28. Oktober, um 23:45 Uhr im Ersten [1] [2].
Geldsorgen und das Ferrari-Treffen
Die Berichte stellen zwei Themen in den Vordergrund: die finanziellen Sorgen der Familie und das geheime Treffen mit Ferrari. Im Film ist die Mutter bei einer Formel-BMW-Ausfahrt aus Sorge fast die Notbremse gezogen, der Vater tat alles, um die Karriere zu finanzieren [3]. Vettel sagt: „Dass es nicht einfach war, wenn die nächste Mahnung ins Haus getrudelt ist“ [1]. Er habe verstanden, dass er mit seinem Einsatz alles riskierte [3]. Ihm sei es immer um den größten Pokal gegangen: „Ich wollte gewinnen“ [1].
Beim Ferrari-Thema berichtet Vettel, dass die Italiener ihn schon 2012 angesprochen haben, nach seinem zweiten Titel. Luca di Montezemolo, damals Ferrari-Präsident, schrieb ihm zunächst einen Glückwunschbrief, dann folgte ein Treffen, das Vettel als „so ein ganz geheimes Treffen“ beschreibt [3] [1]. Montezemolo fragte, ob er für Ferrari fahren wolle. Vettel lehnte ab, weil er bei Red Bull glücklich war, ließ die Tür aber „ein bisschen offen“ [3]. 2015 wechselte er doch zu Ferrari, gewann dort 14 Rennen und keinen WM-Titel [1] [3]. Der Wechsel sollte nach dem Bericht die Krönung seiner Karriere sein, doch der Titel blieb aus [2].
Umwelt, Hamilton und die Doku als Ganzes
Vettel wird für sein Engagement für Umwelt und Nachhaltigkeit geehrt. Anfang 2026 erhielt er den Preis „Umweltschützer des Jahres“, ein gläsernes Nashorn [3]. Auch der frühere Grünen-Politiker Robert Habeck taucht in der Doku auf [3]. Vettel sagt, sein heutiger Weg sei nachhaltig, weil er ihn zufrieden mache [3]. Lewis Hamilton nennt Vettel „der engste Freund, den ich je im Rennzirkus hatte“ [2]. Laut Volksstimme beschreibt Hamilton Vettel als früheren Rivalen, der zum Freund wurde, weil er Interessen jenseits des Rennsports hatte [3].
Die Doku springt zwischen Kindheit, Karriere und Umweltengagement hin und her. Wer den Geld- und den Ferrari-Teil im Zusammenhang sehen will, sollte deshalb alle vier Folgen anschauen. Sie sind seit dem 22. Oktober vollständig in der Mediathek verfügbar, unabhängig vom Sendetermin im Ersten [2].
Quellen
- Neue Vettel-Doku enthüllt geheimes Ferrari-Treffen, Auto Bild (29. Oktober 2026)
- Being Sebastian Vettel: Was die neue ARD-Doku endlich verrät, TV Movie (29. Oktober 2026)
- Doku über Vettel: Geheimtreffen und Selbstzweifel, Volksstimme (29. Oktober 2026)